Weißenburger Motive – Stadtmauer und Ellinger Tor

Mal wieder auf Exkursion ins nähere Nürnberger Umland.. Auf dem Plan stand Weißenburg, eine Kleinstadt ca. 40 km südlich von Nürnberg gelegen. Weißenburg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: In der Region machten sich schon vor ca. 2000 Jahren die Römer breit und bastelten an ihrem Limes, ein teilweise rekonstruiertes Castell ist im heutigen Stadtgebiet zu besichtigen.

Etwas jünger ist die in großen Teilen erhaltene Stadtmauer:

Stadtmauer in Weißenburg

Stadtmauer in Weißenburg (zum Vergrößern bitte anklicken)

Stadtmauer in Weißenburg (Seeweihermauer)

Die Seeweihermauer (zum Vergrößern bitte anklicken)

Eingang fand früher der Besucher durch diverse Stadttore, von denen das Ellinger Tor zweifelsfrei das attraktivstes ist:

Weißenburger Stadttor "Ellinger Tor"

Weißenburger Stadttor “Ellinger Tor” (zum Vergrößern bitte anklicken)

Gasse im morgendlichen Gegenlicht

Früh war’s, sehr früh am Morgen. Die Sonne schaffte es gerade so, die Häuser zu überstrahlen, und tauchte diese Gasse in wunderbares warmes Licht. Dass es dabei ziemlich stürmisch war und mit ca. 6 Grad auch recht frisch, sieht man glücklicherweise dem Foto nicht an. Die Fassade, die durch das starke Streiflicht besonders spannend gezeichnet wird, hat es mir angetan, wie auch das strukturierte Kopfsteinpflaster.

im morgendlichen Gegenlicht

Gasse im morgendlichen Gegenlicht (zum Vergrößern bitte anklicken)

Spannend beleuchtetes Kopfsteinpflaster findet sich auch auf meinen Fotos “Regenstimmung in der Nürnberger Altstadt“.

Rotkäppchen – Fliegenpilz mit Fliege

Ein weiterer möglicher Titel (und noch alberner) wäre wohl Pilz-Fliege… Auch könnte das Motiv eine politische Metapher darstellen, die erspare ich mir jetzt aber. Letztlich ist es nur ein Zufall, dass der Pilz von dem Insekt besetzt wurde und so seinem Namen alle Ehre macht.
Also eigentlich  nur ein farbenfrohes Herbstmotiv und nach langer Zeit mal wieder ein Foto..

Fliegenpilz

Fliegenpilz (zum Vergrößern bitte anklicken)

Messanger Threema – verschlüsselte Kurznachrichten versenden

Die Schnüffelvorwürfe gegen ausländische Geheimdienste wiegen schwer. Die – sehr vorsichtig formuliert – verhaltenen Reaktionen verantwortlicher Politiker aller Parteien sorgen nicht gerade für eine Stärkung des Vertrauens in die Wehrhaftigkeit des Staates. Wer mag, kann den Aufruf unseres Innenministers, selbst die Initiative zu ergreifen und zu verschlüsseln und sicherheitstechnisch “aufzurüsten” (Quelle Süddeutsche.de – sz.de/1.1723089), kritisch hinterfragen oder resigniert reagieren.

Schotten dicht!

Der Messanger Threema verspricht komplett verschlüsselte Kommunikation zwischen den Nutzern. (Kurz-)Nachrichten oder Bilder werden dabei auf dem Gerät des Senders verschlüsselt, an den Empfänger gesandt und dort entschlüsselt. Vom Nutzer wird dabei bei der Installation ein Schlüsselpaar erzeugt, wobei der private Schlüssel zum Entschlüsseln auf dem Gerät verbleibt und der öffentliche Schlüssel zum Chiffrieren der Nachricht der Versender erhält. Dies geschieht etwa im direkten Kontakt (via Scan eines auf dem Smartphone generierten QR-Codes) oder per Versand des öffentlichen Schlüssels. Alternativ kann man seine Daten auch über eine Datenbank des Anbieters abgleichen lassen. Den Umfang der Datenpreisgabe hierbei bestimmt jeder selbst.

Viel kann das Programm nicht, jedoch erfüllt es seinen Zweck und glänzt mit hoher Geschwindigkeit, Stabilität und Übersichtlichkeit, weitere Argumente gegenüber anderen Messaging-Programmen, bspw. der trägen Diva Hangout von Google.

Das kostet…

…nicht die Welt! Zwischen 1,60 € für die Android-Version bis 1,79€ für die iOS-Variante werden einmalig fällig, Nutzer anderer Systeme schauen leider in die Röhre. Auch kann das Programm derzeit nur auf einem Gerät verwendet werden, eine parallel Nutzung, bspw. Tablet, PC und Smartphone ist nicht möglich. Und für die Sicherung des eigenen Schlüssels muss auch jeder Nutzer selbst sorgen. Alles in allem sicherlich kein Drama.

Sicher?

Ich hoffe doch! Ein schlüssiges Geschäftsmodell und gute Kritiken in den App-Stores schaffen ein gewisses Grundvertrauen. Auf jeden Fall mehr Vertrauen, als es die aktuelle Politik bietet. Leider!

Soll ich? – Mehr Infos

Mitmachen! Je mehr ihre Sicherheit sowie Privatsphäre ernst und in die eigene Hand nehmen, desto wichtiger dürfte das Thema auch für die Politik werden.
Screenshot oder noch mehr Infos gibt’s u.a. hier:

Eine kleine Geschichte dieses Blogs / #blogparade

Alexandra Steiner ruft in Ihrem Artikel “Am Anfang war das Wort” eine Blogparade ins Leben, an der ich mich natürlich sehr gerne beteilige. Eine Blogparade? Was ist bzw. soll das?? – Nun, hier schreiben Blogautoren Artikel zu einem bestimmten Thema, die dann im hierzu aufrufenden Blog  verlinkt und kommentiert werden. Das Thema lautet:

Die Geschichte meines Blogs

Website anno 2003 Auf geht’s: Das Blog in der vorliegenden Form entstand im Sommer 2009 und löste meine statische Website, die ca. 2002/2003 das Licht der Welt erblickte, ab. in dieser recht kurzen Zeit änderte sich immer mal wieder das Design, so richtig zufrieden damit war und bin ich wohl nie. Was jedoch blieb, ist das darunterliegende CMS in Form von WordPress, dem ich seit eben vier Jahren die Treue halte.

Und warum nun diese Selbstdarstellung?

Ja, genau so habe ich private Websites eigentlich immer recht abfällig betrachtet (Asche aufs Haupt). Eben bis ich mich entschloss, selbst eine zu basteln… Grund und Hauptinhalt war damals wie heute die Fotografie, genauer das Präsentieren einiger aus meiner Sicht gelungenen Bilder. Dass sich die eigene Bewertung hierbei im Laufe der Zeit geändert hat, ist naheliegend, jedoch lasse ich im Gegensatz zu früher auch ältere, aus heutiger Sicht mäßig tolle Motive online. Was mich auf jeden Fall freut ist Feedback, egal in welcher Form, solange es konstruktiv ist.

Willkommen WordPress…

Das erhoffte Feedback war letztlich auch der Grund, warum die statische Website einem Blog gewichen ist: Kommentare, Verknüpfung zwischen und bessere Ordnung der Bilder. Auch die Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Foto-Blogs fand ich sehr spannend.

Grund 2: Mein Interesse an HTML & CSS und eigentlich allem Internet-technischem existiert schon seit dem Aufruf der ersten Website kurz nachdem aus BTX T-Online wurde. Die Möglichkeit, Dokumente zu erstellen, die auf fast allen Computerplattformen lesbar sind, fand ich sehe faszinierend, habe ich doch während Ausbildung und ersten Berufsjahren die tiefen Gräben zwischen Windows und MacOS kennengelernt. Als ich dann erstmals über SelfHTML gestolpert bin und sich auch noch berufliche Einsatzmöglichkeiten ergaben, habe ich mich begeistert in die Materie gestürzt. Die stetige Entwicklung von HTML und CSS, die Evolution der Browser fasziniert mich dabei heute genauso wie vor ca. 14 Jahren. Also irgendwann von ungefähr vier Jahren wollte ich denn die offerierte SQL-Datenbank im Paket meines Providers auch endlich mal befüllen, mich in irgendein CMS einarbeiten und bin dann bei WordPress gelandet.. und bis heute geblieben.

Auch wenn sich im Laufe der letzten Jahre viele neue Möglichkeiten des Zeigens von Bildern aufgetan haben (neben Facebook und Flick ist vor allem 500px zu nennen), so bietet doch eine selbstgehostete Website einen großen Vorteil: Alle Inhalte gehören mir und bleiben im Prinzip in meinen Händen. Kein Zensor funkt dazwischen. Ich kann tun und lassen, was ich will – jedenfalls fast.

Wenn auch ziemlich unregelmäßig befüllt sich doch das Blog mit der Zeit und protokolliert damit  ein wenig den Weg des Autors. Wenig mehr und nicht viel weniger möchte ich erreichen..

Fischmöwe und Lachmöwe im Flug

Ganz sicher bin ich mir nicht, aber das sollte eine Fischmöwe sein, im Jugendkleid. Eindrucksvoll war das Federvieh in der Luft auf jeden Fall – beweglich wie eine ihrer kleineren Kolleginnen, jedoch knapp doppelt so groß und mit eindrucksvoller Zeichnung versehen. Entdeckt habe ich das Tier am Neusiedler See, an dem schon ab und an mal die Vögel, die eigentlich in Asien beheimatet sind, gesichtet wurden.

Fischmöwe im Flug

Fischmöwe im Flug (zum Vergrößern bitte anklicken)

Fischmöwe im Flug

Fischmöwe im Flug (zum Vergrößern bitte anklicken)

Auch Lachmöwen sind recht fotogen:

Lachmöwe im Flug

Lachmöwe im Flug (zum Vergrößern bitte anklicken)