Gute Nacht – Pegnitz unter’m Sternenhimmel

Lange hat’s gedauert – entweder das Wetter passte nicht oder (noch viel häufiger) die Zeit fehlte. Egal, gestern hat ging’s los, bewaffnet mit Kamera, Stativ und Stirnlampe. Eine Stunde nach Sonnenuntergang war es dunkel genug, genügend Sterne aufs Bild zu bekommen. Derweil beschien der Mond die Umgebung, sodass die Bäume in ein unwirkliches Licht getaucht wurden. Der Nebel (leider nur viel zu kurz) machte die Szene perfekt.

Zuhause angekommen sorgten eine leichte Kontrastanhebung und kühlere Tonung im Photoshop für den letzten Schliff..

Pegnitz unter Sternenhimmel

Pegnitz unter Sternenhimmel (zum Vergrößern bitte anklicken)

irgendwie passend, Goethes “Wandrers Nachtlied

erste Eindrücke vom Münchener Olympiapark

Die außergewöhnliche Architektur des Olympiaparks in München kann man sicherlich als zeitlos bezeichnen, eindrucksvoll und ästhetisch sowieso ..und fotografisch eine ganz schöne Herausforderung.

Eine erste Annäherung habe ich letztens gewagt, eigentlich eher eine Bestandsaufnahme für spätere Exkursionen.

Olympiapark mit Fernsehturm

Olympiapark mit Fernsehturm (zum Vergrößern bitte anklicken)

Olympiapark mit Fernsehturm

Olympiapark mit Fernsehturm (zum Vergrößern bitte anklicken)

Olympiapark abstrakter

Olympiapark abstrakter (zum Vergrößern bitte anklicken)

Weißenburger Motive – Stadtmauer und Ellinger Tor

Mal wieder auf Exkursion ins nähere Nürnberger Umland.. Auf dem Plan stand Weißenburg, eine Kleinstadt ca. 40 km südlich von Nürnberg gelegen. Weißenburg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: In der Region machten sich schon vor ca. 2000 Jahren die Römer breit und bastelten an ihrem Limes, ein teilweise rekonstruiertes Castell ist im heutigen Stadtgebiet zu besichtigen.

Etwas jünger ist die in großen Teilen erhaltene Stadtmauer:

Stadtmauer in Weißenburg

Stadtmauer in Weißenburg (zum Vergrößern bitte anklicken)

Stadtmauer in Weißenburg (Seeweihermauer)

Die Seeweihermauer (zum Vergrößern bitte anklicken)

Eingang fand früher der Besucher durch diverse Stadttore, von denen das Ellinger Tor zweifelsfrei das attraktivstes ist:

Weißenburger Stadttor "Ellinger Tor"

Weißenburger Stadttor “Ellinger Tor” (zum Vergrößern bitte anklicken)

Gasse im morgendlichen Gegenlicht

Früh war’s, sehr früh am Morgen. Die Sonne schaffte es gerade so, die Häuser zu überstrahlen, und tauchte diese Gasse in wunderbares warmes Licht. Dass es dabei ziemlich stürmisch war und mit ca. 6 Grad auch recht frisch, sieht man glücklicherweise dem Foto nicht an. Die Fassade, die durch das starke Streiflicht besonders spannend gezeichnet wird, hat es mir angetan, wie auch das strukturierte Kopfsteinpflaster.

im morgendlichen Gegenlicht

Gasse im morgendlichen Gegenlicht (zum Vergrößern bitte anklicken)

Spannend beleuchtetes Kopfsteinpflaster findet sich auch auf meinen Fotos “Regenstimmung in der Nürnberger Altstadt“.

Rotkäppchen – Fliegenpilz mit Fliege

Ein weiterer möglicher Titel (und noch alberner) wäre wohl Pilz-Fliege… Auch könnte das Motiv eine politische Metapher darstellen, die erspare ich mir jetzt aber. Letztlich ist es nur ein Zufall, dass der Pilz von dem Insekt besetzt wurde und so seinem Namen alle Ehre macht.
Also eigentlich  nur ein farbenfrohes Herbstmotiv und nach langer Zeit mal wieder ein Foto..

Fliegenpilz

Fliegenpilz (zum Vergrößern bitte anklicken)

Messanger Threema – verschlüsselte Kurznachrichten versenden

Die Schnüffelvorwürfe gegen ausländische Geheimdienste wiegen schwer. Die – sehr vorsichtig formuliert – verhaltenen Reaktionen verantwortlicher Politiker aller Parteien sorgen nicht gerade für eine Stärkung des Vertrauens in die Wehrhaftigkeit des Staates. Wer mag, kann den Aufruf unseres Innenministers, selbst die Initiative zu ergreifen und zu verschlüsseln und sicherheitstechnisch “aufzurüsten” (Quelle Süddeutsche.de – sz.de/1.1723089), kritisch hinterfragen oder resigniert reagieren.

Schotten dicht!

Der Messanger Threema verspricht komplett verschlüsselte Kommunikation zwischen den Nutzern. (Kurz-)Nachrichten oder Bilder werden dabei auf dem Gerät des Senders verschlüsselt, an den Empfänger gesandt und dort entschlüsselt. Vom Nutzer wird dabei bei der Installation ein Schlüsselpaar erzeugt, wobei der private Schlüssel zum Entschlüsseln auf dem Gerät verbleibt und der öffentliche Schlüssel zum Chiffrieren der Nachricht der Versender erhält. Dies geschieht etwa im direkten Kontakt (via Scan eines auf dem Smartphone generierten QR-Codes) oder per Versand des öffentlichen Schlüssels. Alternativ kann man seine Daten auch über eine Datenbank des Anbieters abgleichen lassen. Den Umfang der Datenpreisgabe hierbei bestimmt jeder selbst.

Viel kann das Programm nicht, jedoch erfüllt es seinen Zweck und glänzt mit hoher Geschwindigkeit, Stabilität und Übersichtlichkeit, weitere Argumente gegenüber anderen Messaging-Programmen, bspw. der trägen Diva Hangout von Google.

Das kostet…

…nicht die Welt! Zwischen 1,60 € für die Android-Version bis 1,79€ für die iOS-Variante werden einmalig fällig, Nutzer anderer Systeme schauen leider in die Röhre. Auch kann das Programm derzeit nur auf einem Gerät verwendet werden, eine parallel Nutzung, bspw. Tablet, PC und Smartphone ist nicht möglich. Und für die Sicherung des eigenen Schlüssels muss auch jeder Nutzer selbst sorgen. Alles in allem sicherlich kein Drama.

Sicher?

Ich hoffe doch! Ein schlüssiges Geschäftsmodell und gute Kritiken in den App-Stores schaffen ein gewisses Grundvertrauen. Auf jeden Fall mehr Vertrauen, als es die aktuelle Politik bietet. Leider!

Soll ich? – Mehr Infos

Mitmachen! Je mehr ihre Sicherheit sowie Privatsphäre ernst und in die eigene Hand nehmen, desto wichtiger dürfte das Thema auch für die Politik werden.
Screenshot oder noch mehr Infos gibt’s u.a. hier: