Einen ganz außergewöhnlichen fotografischen Schatz barg der Immobilienmakler John Maloof. Bei einer Auktion ersteigerte er u. a. über 100.000 Schwarzweiß-Negative der bis vor ca. 4 Jahren als Fotografin gänzlich unbekannten Vivian Maier.
Über viele Jahrzehnte hinweg portraitierte die 1926 geborene Amateurfotografin mit hohem künstlerischem Anspruch und zugleich sehr einfühlsam den Alltag amerikanischer Städten, u.a. Chicago und New York, und schuf so eindrucksvolle Zeitdokumente. Vivian Maier arbeitete hauptberuflich als Kindermädchen und betrachtete (leider) die Fotografie nur als ihr Hobby. Heute wird der beeindruckende Nachlass der 2009 verstorbenen Künstlerin ausgewertet und katalogisiert. Ende dieses Jahres soll ein Buch erscheinen, ihre Fotos wurden bereits auf einigen Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert.
Aufmerksam wurde ich auf Vivian Maier durch einen Artikel in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Schwarzweiß.
Weitere Informationen sind im von Maloof eingerichteten Blog vivianmaier.blogspot.com sowie auf der Website www.vivianmaier.com zu finden. Dort kann man auch einen Teil ihrer Arbeiten bestaunen.





